Auftakt in die neue Förderrunde:
Gemeinsam Fachkräfte sichern und Integration gestalten
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- Auftakt in die neue Förderrunde: Gemeinsam Fachkräfte sichern und Integration gestalten am 12. März
Das Auftaktvernetzungstreffen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ für die Runde 2026–2028 hat eines von Beginn an klargemacht: Die nächsten Jahre werden wegweisend – für die Fachkräftesicherung in Deutschland und für eine Integrationspolitik, die diesen Namen verdient.
Auch das RINWA-Projekt FAIR war dabei, vertreten durch Kolleginnen und Kollegen von ufuq e.V. und Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg gGmbH. Und der Austausch vor Ort hat wieder einmal bestätigt, was wir aus unserer täglichen Arbeit kennen: Ohne starke Netzwerke und abgestimmte Strukturen lassen sich die anstehenden Herausforderungen kaum bewältigen.
Und die sind real. Der Fachkräftemangel wird sich in den kommenden Jahren weiter zuspitzen – allein in Berlin könnten bis 2030 Zehntausende Stellen unbesetzt bleiben, besonders in Handwerk, Pflege, IT und Bildung. Laut IHK Berlin und Bundesagentur für Arbeit wird ein erheblicher Teil des Beschäftigungswachstums bereits heute durch internationale Arbeitskräfte getragen. Kurz gesagt: Ohne internationale Fachkräfte funktioniert der Berliner Arbeitsmarkt schon jetzt nicht mehr.
Genau an diesem Punkt setzt das IQ-Programm an. Es begleitet die Anerkennung ausländischer Abschlüsse, unterstützt Qualifizierungsprozesse und hilft Unternehmen dabei, internationale Talente nicht nur zu gewinnen, sondern wirklich zu integrieren. Dass das wirkt, zeigen die Zahlen: In der vergangenen Förderphase wurden über 200.000 Personen im Bereich Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung erreicht.
Was wir aus dem Auftakt mitnehmen? Vor allem die Bestätigung, dass Fachkräftesicherung und Integration keine getrennten Themen sind – sie bedingen einander. Integration ist mehr als ein Arbeitsvertrag. Sie braucht Beratung, Teilhabe und Strukturen, die langfristig tragen. Und sie braucht Netzwerke wie RINWA, die Unternehmen, Verwaltung und Zivilgesellschaft an einen Tisch bringen.
Für uns im Projekt FAIR heißt das: weiter vernetzen, Wissen weitergeben und konkrete Unterstützungsangebote ausbauen. Denn wenn Berlin auch 2030 ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten sein will, muss Integration aktiv gestaltet werden – und das geht nur gemeinsam.
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